CBD Öl: Morgens oder abends einnehmen?

CBD Öl: Morgens oder abends einnehmen?

Veröffentlicht: 12.12.2022 (Aktualisiert: 12.12.2022)
Lesezeit: Min.
Dr. Harald Stephan
Dr. rer. medic. Harald Stephan
Gesundheitsexperte

Auch wenn Du nicht aus der Cannabis-Community kommst, hast Du wahrscheinlich schon von CBD (Cannabidiol) und seinen vielfältigen gesundheitlichen Vorteilen gehört. Von Angstzuständen und Schmerzen bis hin zu Konzentrationsproblemen und schlechtem Schlaf - viele Menschen nutzen CBD als Alternative zu herkömmlichen Medikamenten, weil es auf natürlicher Basis beruht und vielversprechende Ergebnisse erzielt. Aber welche Rolle spielt die Tageszeit, zu der man es konsumiert? Und wann ist die beste Zeit für die Einnahme von CBD-Öl: Morgens oder abends? Im Folgenden beantwortet Dir ein Experte diese Fragen und gibt Tipps, wie man CBD-Öl in den Alltag integrieren kann.

Was ist CBD-Öl?

Cannabidiol (CBD) Öl ist ein Produkt, welches aus Cannabis gewonnen wird. Es ist ein Cannabinoid – das sind die sekundäre Pflanzenstoffe, die natürlich in Cannabis-Pflanzen vorkommen. Obwohl es von der Cannabis-Pflanze stammt, erzeugt CBD keinen "High"-Effekt oder irgendeine Form von Rausch. Dies wird hingegen von einem anderen Cannabinoid, nämlich THC, verursacht. CBD ist sozusagen der Gegenspieler von THC – CBD wirkt nicht berauschend, sondern hat sanftere Eigenschaften.

Was sind die Vorteile der Nutzung von CBD-Öl?

  1. Angstlinderung: CBD kann dabei helfen, Ängste zu bewältigen. In einer Studie wurde festgestellt, dass eine Dosis von 600 mg CBD Menschen mit sozialen Ängsten hilft, einen Vortrag zu halten. Weitere frühe Studie, die mit Tieren durchgeführt wurden, haben gezeigt, dass CBD zur Linderung von Ängsten beitragen kann, indem es:
    • Stress reduziert
    • Die physiologischen Auswirkungen der Angst, wie z. B. eine erhöhte Herzfrequenz, verringert
    • Die Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTSD) verbessert
    • Den Schlaf in Fällen von Schlaflosigkeit fördert
  2. Gegen Krampfanfälle: Die Amerikanische Epilepsy Society erklärt, dass die Cannabidiol-Forschung bei Anfallsleiden Hoffnung bietet. Eine Studie aus dem Jahr 2016 arbeitete mit 214 Menschen mit Epilepsie. Die Teilnehmer nahmen zusätzlich zu ihren bestehenden Medikamenten gegen Epilepsie oral 2 bis 5 mg CBD pro Tag ein. Die Forscher der Studie überwachten die Teilnehmer 12 Wochen lang, indem sie alle negativen Nebenwirkungen aufzeichneten und die Häufigkeit ihrer Anfälle überprüften. Insgesamt hatten die Teilnehmer 36,5 Prozent weniger Anfälle pro Monat.
  3. Neuroprotektiv: Die Forscher untersuchen auch, wie CBD Menschen mit neurodegenerativen Erkrankungen helfen könnte. Dabei handelt es sich um Krankheiten, bei denen sich das Gehirn und die Nerven mit der Zeit verschlechtern:
    • Alzheimer-Krankheit
    • Multiple Sklerose (MS)
    • Parkinsonsche Krankheit
    • Schlaganfall
    Darüber hinaus kann CBD-Öl auch Entzündungen reduzieren, die neurodegenerative Symptome verschlimmern können. Es sind jedoch noch weitere Forschungsarbeiten erforderlich, um die Wirkung von CBD-Öl bei neurodegenerativen Erkrankungen vollständig zu verstehen.
  4. Schmerzlinderung: Die Wirkung von CBD-Öl auf die Rezeptoren des Gehirns kann bei der Schmerzbewältigung helfen. Studien haben gezeigt, dass Cannabis bei der Einnahme nach einer Chemotherapie einige Vorteile bietet.
  5. Anti-Akne: CBD-Öl kann bei der Behandlung von Akne von Nutzen sein. Eine im Journal of Clinical Investigation veröffentlichte Studie an Menschen ergab, dass das Öl die Aktivität der Talgdrüsen verhindert. Diese sind für die Produktion von Talg verantwortlich – eine natürliche ölige Substanz, die die Haut mit Feuchtigkeit versorgt. Doch zu viel Talg kann zu Akne führen. 

Zu welcher Tageszeit sollte man CBD-Öl anwenden?

Es gibt keinen Standard, wann CBD-Öl angewandt werden sollte. Das hängt ganz von deinem Tagesablauf ab und wann du die Wirkung erleben willst. Manche bevorzugen die Einnahme am Morgen, um sich besser auf den Tag konzentrieren zu können. Andere wiederum nehmen es am Abend oder vor dem Schlafengehen, um nach einem langen Tag zu entspannen. Für wiederum andere ist es wichtig, es über den Tag verteilt einzunehmen, um eine gleichmäßige Konzentration von Endocannabinoiden im Körper aufrechtzuerhalten.

Wie man CBD-Öl in seine Morgenroutine integriert

Die Integration von CBD-Öl in die tägliche Morgenroutine kann eine Reihe von Vorteilen mit sich bringen. Es kann nicht nur die Konzentration während des Tages verbessern. Es kann auch helfen, mit Stress umzugehen und Muskeln zu entspannen. Hier sind einige Möglichkeiten, wie man seinen Tag mit CBD-Öl beginnen kann:

  1. CBD-Öl zum Frühstück
    Trinkst Du gerne Kaffee am Morgen? Viele Anwender geben gerne ein paar Tropfen in die morgendliche Tasse Kaffee. Andere geben direkt ein paar Tropfen CBD-Öl unter die Zunge. Dort halten Sie es 60 Sekunden lang und anschließend schlucken Sie es oder spucken es aus.
  2. CBD-Öl in der Hautpflege-Routine
    Kämpfst Du ständig gegen Pickel? Man kann CBD-Öl zur lokalen Behandlung ausprobieren. CBD ist für seine antioxidativen Eigenschaften bekannt, die durch freie Radikale verursachte Hautschäden reduzieren. Aber nicht nur das. Eine klinische Studie hat auch herausgefunden, dass CBD Akneflecken lindern kann, die durch Entzündungen, bakterielle Infektionen und fettige Haut verursacht werden.
  3. Nach einem Morgentraining
    Hast Du nach dem Training Muskelkater oder schlappe Gelenke? Du hast es erraten, CBD kann hier helfen. Eine von Apothemlabs durchgeführte Studie hat gezeigt, dass CBD bei über 97% der Befragten Gelenkschmerzen und Muskelverspannungen nach dem Training wirksam lindert. Außerdem fand die Studie heraus, dass CBD Muskelschmerzen deutlich reduzieren und die Muskelerholungsrate verbessern kann.
  4. Während des Morgentiefs
    Du kennst das Gefühl - es tritt meist montags nach einem langen Wochenende auf. Du versuchst, wieder in Deinen Arbeitsalltag einzusteigen, aber Dein Gehirn fühlt sich benebelt an und Du hast Schwierigkeiten, Dich zu konzentrieren. Auch hier kann CBD-Öl helfen. Es gibt zwar keinen schnellen Energieschub wie eine Tasse Kaffee am Morgen, aber die Einnahme von CBD-Öl am Morgen kann helfen konzentriert zu bleiben und den Alltagsstress in Schach zu halten.

Wie man CBD-Öl in seine Abendroutine integriert

Die Einnahme von CBD-Öl am Abend kann helfen Geist und Körper nach einem langen Tag zu entspannen. Höhere Dosen, die vor dem Schlafengehen genommen werden, können sogar eine beruhigende Wirkung auf den Körper haben – sehr hilfreich, wenn man Probleme beim Einschlafen hat.

    Hier sind einige Möglichkeiten, wie man CBD-Öl in die Abendroutine einbauen kann:
  1. Nächtliche Massage
    Hast Du einen anstrengenden Tag hinter Dir? Dann empfehlen wir sich selbst oder seine Liebsten abends mit CBD-Öl zu massieren. Einfach ein paar Tropfen in die Handfläche geben und damit den Nacken, die Schultern oder sogar die Hände einreiben.
  2. Vor dem Schlafengehen
    Die schnelllebigen Zeiten, die wir heutzutage erleben, machen es unserem Geist und Körper schwer, nach einem anstrengenden Tag zur Ruhe zu kommen. Wenn man am Abend CBD-Öl anwendet, so kann sich oftmals ein Gefühl der Entspannung und Ruhe auftun. Das kann vor dem Gedankenstrom schützen, den viele von uns vor dem Einschlafen erleben.

Faktoren, die den besten Zeitpunkt für die Einnahme von CBD bestimmen

Wann man CBD einnehmen sollte, hängt hauptsächlich von drei Faktoren ab: dem Zweck der Einnahme, der Art des Produkts und der Dosierung. Sehen wir uns an, wie jeder einzelne Faktor den richtigen Zeitpunkt für die Einnahme von CBD beeinflusst.

Der Grund für die Einnahme von CBD

Die Verwendung von CBD kann aus vielen Gründen geschehen, z. B. um Hautkrankheiten zu behandeln, den Schlaf zu verbessern, die Stimmung zu heben, chronische Schmerzen zu lindern und andere Herausforderungen zu bewältigen. Wenn man seinen Schlaf verbessern will, so kann man seine tägliche CBD Öl Routine am besten vor dem Schlafengehen durchführen.

CBD-Dosierung

Die meisten CBD-Produkte enthalten zwar eine empfohlene Tagesdosis, aber man kann mit verschiedenen Dosierungen experimentieren, um herauszufinden, was für die individuelle Anwendung am besten funktioniert. Sobald man weiß, wie der Körper auf CBD reagiert, kann man die Dosierung und den richtigen Zeitpunkt für die Einnahme planen, um die beste Wirkung zu erzielen.

Art des CBD-Produkts

Das CBD-Produkt, welches verwendest wird, ist ein weiterer wichtiger Faktor bei der Entscheidung, wann man CBD einnehmen kann. CBD-Öl ist für einen relativ schnellen Wirkungseintritt (15-30 Minuten) und eine lange Wirkungsdauer (bis zu 6 Stunden) bekannt. Produkte wie CBD-Kapseln oder CBD Fruchtgummis bieten eine eher langsame, allmähliche Wirkung, da der Wirkstoff im Verdauungssystem verarbeitet werden muss.

CBD-Öl: CBD-Öl kann unter die Zunge geträufelt werden, damit es von den Schleimhäuten aufgenommen werden kann. Diese Art von Einnahme führt zu schnelleren Ergebnissen, da das Öl schneller in den Körper gelangt, als wenn man eine Kapsel schluckt.

Wenn man CBD den ganzen Tag über verteilt wirken haben möchte, so sollte man morgens mit ein paar Tropfen CBD-Öl beginnen. Wenn die Wirkung schnell nachlässt oder es länger dauert, bis sie einsetzt, kann man die Dosis leicht erhöhen und das Öl zweimal am Tag einnehmen.

CBD-Kapseln und Gummibärchen: Im Vergleich zu CBD-Öl und CBD-Vapes wirken diese Produkte langsamer. Wenn man tagsüber unter Angstzuständen leidet, ist es wahrscheinlich am besten, sie am Morgen einzunehmen. Auf diese Weise können sie ihre Wirkung langsam entfalten, während man zur Arbeit geht und seine Aufgaben erledigt. Wenn man Probleme hat, nachts durchzuschlafen, so nehmen viele abends CBD-Kapseln ein, am besten etwa 2 Stunden vor dem Schlafengehen. 

Wie viel CBD-Öl ist genug?

Wie viel CBD die Menschen benötigen, hängt von einer Reihe von Faktoren ab, darunter:

  • Das Körpergewicht
  • Der Effekt, der erzielt werden soll
  • Die individuelle Körperchemie
  • Die Konzentration der Cannabinoide

Mit anderen Worten: Es gibt viele Faktoren, die darüber entscheiden, wie viel CBD-Öl man einnehmen sollte. Bevor man CBD-Öl ausprobiert, sollte man daher unbedingt mit einem Arzt über die richtige Dosierung und mögliche Risiken sprechen. Wenn der Arzt vorschreibt, wie viel CBD man nehmen sollte, so sollte man sich an seine Empfehlung halten. Das ist besonders wichtig, wenn man ein verschreibungspflichtiges Medikament einnimmt, welches CBD enthält, wie z. B. Epidiolex; ein Medikament gegen Krampfanfälle.

Gibt der Arzt oder die Ärztin keine Empfehlung ab, ist es am besten, mit einer geringeren Dosis zu beginnen und diese schrittweise zu erhöhen. Das könnte bedeuten, dass man mit 20 bis 40 mg pro Tag beginnt. Nach einer Woche erhöht man diese Menge um 5 mg. So steigert man die Dosis so lange, bis das Gefühl erreicht wird, dass die Symptome damit wirksam gelindert werden. Falls dies nicht der Fall ist, so sollte die Anwendung abgebrochen werden und sich erneut über weitere Möglichkeiten informiert werden.

Klassische Dosierung

Auf der Verpackung des CBD-Öls steht, wie viel CBD enthalten ist. So kannst du herausfinden, wie viele Tropfen benötigt werden. Beachte, dass es Hersteller gibt, die nur die CBD-Menge in der gesamten Flasche angeben – nicht in einem einzigen Tropfen. In diesem Fall brauchst du ein paar Berechnungen.

Ein Tropfen entspricht etwa 0,05 Millilitern (ml). Das bedeutet, dass eine 10-ml-Flasche CBD-Öl 200 Tropfen enthält. Wenn diese 10-ml-Flasche 1.000 mg enthält, dann hat jeder Tropfen etwa 5 mg CBD. Für leichte Personen oder Anfänger im Konsum von CBD-Produkten ist diese Dosierung für den Start optimal. Bei schwergewichtigen Personen mit starken Symptomen kann es jedoch sein, dass die Wirkung erst bei mindestens 25 mg eintritt.

Macht CBD-Öl süchtig?

Drogenmissbrauch und -abhängigkeit sind ein ernstes Problem für die Gesundheit der Bevölkerung. Bei CBD-Öl gibt es jedoch kein solches Risiko. Die Abkürzung CBD steht für Cannabidiol und ist eine der über 100 Substanzen, die in den Blüten der Cannabis-Pflanze ausgeschieden werden. Es gibt zwei bekannte Cannabinoide: CBD und THC (Tetrahydrocannabinol).

THC ist die einzige Substanz, die eine bewusstseinsverändernde Wirkung hat. Das ist der Grund, warum Menschen Gewohnheiten rund um seinen Konsum aufbauen. Im Gegensatz zu THC ist CBD nicht berauschend und hat keine bewusstseinsverändernden Wirkungen. Es macht auch in keiner Weise süchtig. Laut einer aktuellen Studie kann CBD sogar dabei helfen, sich von verschiedenen Arten der Drogenabhängigkeit wie Opiaten und Heroin zu erholen und gleichzeitig die Schwere der Entzugssymptome zu verringern.

Die Einnahme von CBD-Öl kann helfen, die natürlichen Vorteile von Cannabis zu nutzen, einschließlich der Linderung von Stress, Angstzuständen, Entzündungen und Schlafproblemen ohne den psychoaktiven Rausch von THC. Damit kann man zur Arbeit gehen und Auto fahren, ohne das Risiko einzugehen, gegen das Gesetz zu verstoßen. 

Besondere Vorsichtsmaßnahmen bei der Einnahme von CBD-Öl

Schwangerschaft und Stillen: Die Einnahme von CBD-Öl kann während der Schwangerschaft oder Stillzeit bedenklich sein. Denn CBD-Produkte sind nicht weit genug erforscht bezüglich Wirkung auf Schwangere und Fötus. Wir raten daher davon ab.

Kinder: Für Kinder ist es möglicherweise sicher, ein bestimmtes verschreibungspflichtiges CBD-Produkt (Epidiolex) in einer Dosis von bis zu 25 mg/kg täglich über den Mund einzunehmen. Dieses Produkt ist für die Anwendung bei Kindern mit bestimmten Erkrankungen zugelassen, die mindestens 1 Jahr alt sind. Ob andere CBD-Produkte für Kinder sicher sind, ist nicht bekannt.

Lebererkrankung: Menschen mit einer Lebererkrankung müssen möglicherweise niedrigere CBD-Dosen einnehmen und dies vorab unbedingt mit dem eigenen Arzt absprechen.

Parkinson-Krankheit: Einige frühe Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Einnahme hoher CBD-Dosen die Muskelbewegungen und das Zittern bei manchen Menschen mit Parkinson-Krankheit verschlimmern kann.

Fazit

Sollte man also CBD-Öl morgens oder abends einnehmen? Die Antwort auf diese Frage hängt ganz von der individuellen Zielsetzung und dem Entschluss ab, CBD in den Tagesablauf einzubauen. Wenn man den ganzen Tag über ein ruhiges Gefühl haben will, kann CBD-Öl am Morgen vielleicht das Richtige sein. Wenn man Hilfe beim Einschlafen braucht, kann CBD Öl am Abend besonders gut helfen.

Wenn man jedoch den ganzen Tag über die Wirkung von CBD verteilt genießen möchte, sollte CBD-Öl sowohl morgens als auch abends angewandt werden. Durch Ausprobieren findet man sicher die optimale Tageszeit für die Nutzung von CBD-Öl, egal ob morgens, abends oder zweimal am Tag. Jeder Mensch ist anders, also sollte man geduldig sein und CBD etwas Zeit geben, um auf das Endocannabinoid-System einzuwirken.

Dr. Harald Stephan
Dr. rer. medic. Harald Stephan
Diplom-Biologe, Referent für Medizinische Informationsverarbeitung und Doktor der Gesundheitswissenschaften
Über den Autor

Dr. Harald Stephan arbeitete nach dem Studium in Saarbrücken an den Universitäten Marburg und Bochum sowie am Universitätsklinikum Essen in Forschung und Lehre, bevor er sich 2016 als Publizist selbständig machte. Wissen erwerben und weitergeben sieht er als Lebensaufgabe.

Neben seinen Veröffentlichungen aus Zellbiologie und Tumorforschung in renommierten Fachjournalen finden sich im Internet hunderte seiner Beiträge zu gesundheitlichen Themen. Darin erklärt er Krankheitsursachen, Laborwerte, Diagnosen wie auch traditionelle und neuartige Therapie-Optionen.